Der Fachkräftemangel macht auch vor Rheinbach nicht halt. Offene Stellen bleiben länger unbesetzt, der Wettbewerb mit Bonn, Köln und der Privatwirtschaft wird schärfer – und eine mittelgroße Kommune wie Rheinbach kommt schnell an die Grenzen dessen, was sie im Personalbereich alleine leisten kann.
Deshalb haben die Fraktionen von UWG und FDP jetzt gemeinsam gehandelt: Wir haben einen Antrag zur Prüfung einer interkommunalen „Servicestelle Personal“ unter Federführung des Rhein-Sieg-Kreises gestellt.
Was wir beantragen
Der Haupt- und Finanzausschuss soll die Prüfung dieser Idee ausdrücklich befürworten und die Stadtverwaltung beauftragen, die Interessen Rheinbachs aktiv in die Abstimmungsprozesse mit dem Kreis und den anderen Kommunen einzubringen.
Die geplante Servicestelle soll als gemeinsamer Dienstleister für alle beteiligten Kommunen fungieren – mit vier Kernschwerpunkten:
- Employer Branding & Personalmarketing: Eine starke, moderne Arbeitgebermarke für den öffentlichen Dienst im gesamten Kreisgebiet – gerade für kleinere Kommunen wie Rheinbach ein echter Hebel.
- Zentrales Recruiting & Active Sourcing: Gemeinsame Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung, besonders in Engpassberufen wie IT, Ingenieurwesen und Bauwesen.
- Interkommunale Personalentwicklung: Gemeinsame Weiterbildungsprogramme und ein kreisweiter Stellen- und Talentpool, der kurzfristige Personalengpässe abfedern kann.
- Digitalisierung im HR-Bereich: Moderne Tools – von E-Recruiting bis zur digitalen Personalakte – zu deutlich günstigeren Konditionen als jede Kommune sie im Alleingang stemmen könnte.

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